So funktioniert die MPA Technologie
Ein ebenso faszinierender wie genialer Ansatz steht hinter der generativen Fertigungstechnologie von HERMLE. Informieren Sie sich detailliert über die Funktionsweise und die vielen neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
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Schichtweise wechselnder Materialaufbau
Der Materialauftrag erfolgt beim MPA-Verfahren grundsätzlich flächig auf geometrisch zugänglichen Teilen des Bauteils. Werden andere Materialien in ein Bauteil eingearbeitet bzw. eingebettet, so erfolgt der Aufbau der Materialien abwechselnd schichtweise immer so weit, wie die jeweiligen Konturen des anderen Materials zur Zerspanung zugänglich sind. Die Konturtreue der Bauteilkomponenten wird dabei durch die Gestaltung der Fräsbearbeitung bestimmt und kann den individuellen Anforderungen angepasst werden. Auf die vorbereiteten Konturen wird anschließend das jeweils anderen Material aufgetragen und wieder in Form gefräst. Auf diese Weise entsteht ein massiver Volumenkörper aus zwei oder mehr Materialien.
Füllmaterial für Kanäle und Hohlräume
Die Verwendung eines speziellen Füllmaterials ermöglicht die Realisierung von innenliegenden Hohlräumen, Kanälen und hinterschnittigen Konturen. Es ist wasserlöslich und wird am Ende des Prozesses herausgespült, um die Innengeometrie freizulegen. Eine abschließende Wärmebehandlung optimiert das Gefüge und gibt dem Bauteil die gewünschte Härte.
Die Bildfolge illustriert die wesentlichen Arbeitsschritte des Fertigungablaufs:
- Einfräsen des Kanals in den vorgefertigten Rohling.
- Auffüllen des Kanals mit wasserlöslichem Füllmaterial.
- Auftragen einer Deckschicht aus 1.2344 Warmarbeitsstahl. Fräsen der Konturen des Kupfereinsatzes.
- Kupfer in vorgefräster Kontur auftragen und anschließend in Form fräsen.
- Auftragen einer weiteren Schicht 1.2344 Stahl. Abschließendes Öffnen der Sichtfenster zur Kupfereinlage und Herauslösen des noch im Kanal vorhandenen Füllmaterials.