Was eine Maschinenfabrik will: Innovation und Effizienz
Kann eine Maschinenfabrik etwas wollen? Sagen wir es provokant: Ja, sie kann. Sie muss sogar. Die industrielle Fertigung und der Maschinenbau sind geprägt von einem dynamischen Umfeld, das einerseits stetig steigenden Anforderungen und andererseits technologische Fortschritte austariert. Konkret stehen Unternehmen der Branche vor der Herausforderung, für ihre Kunden hochqualitative Produkte zu entwickeln und herzustellen, die präzise auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Maßgeschneiderte Lösungen sind gefragt – und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden. Denn ohne das eine ist das andere nicht möglich. Langfristige Partnerschaften brauchen eben beides. Denn nur beides hat Zukunft. Kundenindividuelle Lösungen verlangen Innovation – und langfristiger Erfolg steht für Effizienz.
Hier erfahren Sie:
- Worum sich Lösungen im Maschinenbau drehen: Um Ihre Anforderungen
- Was Fortschritt braucht: Forschung und Entwicklung
- Was hohe Qualitätsstandards verlangen: Servicekompetenz
- Der Schlüssel zu der Zukunft jeder Branche: Qualifizierte Fachkräfte
- Was Digitalisierung und Innovation bedeuten: Effizienz – und Nachhaltigkeit
Worum sich Lösungen und Anforderungen im Maschinenbau drehen: Um Sie
Um es einmal klar zu sagen: Maschinenbau ist nie einfach. Maschinenbau ist immer komplex. Und die Lösungen für den Maschinenbau sind es auch. Diese Komplexität beruht zu einem guten Teil in der Individualität der Kundenbedürfnisse, mit denen sich Maschinenbauer heute konfrontiert sehen. Standard geht schon auch, aber nicht im Premiumsektor. Denn Kunden erwarten längst nicht mehr nur Technik und Produkte, die ihre spezifischen Anforderungen erfüllen. Sie erwarten Lösungen. Umfassende Lösungen. Produkte kann man kaufen und irgendwo hinstellen und dort an ihrem Platz können sie ihre Funktion besser oder schlechter erfüllen. Sie dienen durchaus der Produktivität. Lösungen hingegen wollen nahtlos in die in die bestehende Infrastruktur des Unternehmens, in seine Betriebs- und Produktionsabläufe, integriert sein. Das ist – salopp formuliert – eine ganz andere Hausnummer. Denn hier gilt es nicht allein, die technische Expertise für die Fertigung solcher kundenorientierten Lösungen mitzubringen. Es gilt auch, diese technische Expertise mit fundierten Kenntnissen über die Branche und die entsprechenden Einsatzbereiche zu verknüpfen. Kurz: Lösungen erhöhen die Produktivität.
Um dieser Erwartungshaltung zu genügen, bedarfs es intensiver Beratung und maßgeschneiderter Planung. Vor allem bedarf es der Erfahrung. Sonst kann ein Dialog mit den Kunden kaum entstehen, der doch als Grundlage für die Entwicklung und Spezifikation technischer Lösungen unerlässlich ist. Erst dann folgt die Produktion. Wichtig bleibt nichtsdestotrotz die Vielfalt der angebotenen Produkte. Denn erst auf Basis dieser Vielfalt sind durch Flexibilität und Anpassungsfähigkeit kundenspezifische Ausführungen möglich. Ein fortlaufender Innovationsprozesse unter Einsatz neuester Technologie stellt dabei sicher, den steigenden Anforderungen der Kunden zu entsprechen. Es genügt nicht, einmal innovativ zu sein. Innovation muss Teil eines fortlaufenden Prozesses sein. Damit sind wir beim nächsten Punkt.
Was Fortschritt braucht: Forschung und Entwicklung
Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung von Forschung und Entwicklung (F&E) klar. Die Ergebnisse der F&E bilden ja nicht nur die Voraussetzung für Produktverbesserungen, die Unternehmen im Maschinenbau konkurrenzfähig halten, sie stehen auch Branchen und Märkte übergreifend für ein neues Denken, für ein vernetztes Denken gegenüber einem Silo-Denken. Stichwort Digitalisierung. Von der digitalen Planung bis hin zur Automatisierung von Produktionsprozessen – moderne Technologien ermöglichen es, im Konnex der Fertigungsstraßen Produktionszeiten zu verkürzen und die Qualität der Produkte zu steigern.
Diese Digitalisierungsprozesse sind von der Vision einer Industrie 4.0 nicht zu trennen. Beides geht – richtig angepackt – Hand in Hand, insofern hier nicht einzelne Arbeitsschritte automatisiert werden, sondern der gesamte Produktionszyklus digital überwacht und optimiert funktioniert. Echtzeit-Daten und präzise Informationen liefern wertvolle Einblicke in die Produktion, offenbaren frühzeitig potenzielle Schwachstellen und zeigen Wege auf, wie sie sich beheben lassen. Damit lässt sich dann – um das Bild von oben fortzuspinnen – nicht nur die Produktivität steigern, sondern eben auch und gerade die Wettbewerbsfähigkeit.
Was hohe Qualitätsstandards verlangen: Servicekompetenz
Gute Produkte allein genügen nicht. Hohe Produktivität ist erforderlich. Und gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit erst recht. So weit, so gut. Doch die Vernetzung, die digitalisierten Produktionsprozesse wollen auch am Laufen gehalten werden. Ohne Service geht das nicht. Klingt banal, ist aber wahr. Schließlich erwarten Kunden einerseits die einwandfreie Qualität der Produkte genauso wie andererseits, dass die leistungsstarke Technik auch durch Langlebigkeit überzeugt: durch dauerhafte Zuverlässigkeit im Betrieb. Strenge Qualitätskontrollen und kontinuierliche Tests im Produktionsprozess sind dafür essenziell, da nur durch die Einhaltung hoher Standards die Funktionsfähigkeit der Produkte selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen nachweisbar ist.
Mindestens genauso wichtig sind aber eben auch Service und Kundensupport. Das beginnt bereits bei der Inbetriebnahme und setzt sich fort bei der kontinuierlichen Wartung der Anlagen. Darüber hinaus gehört zu umfassenden Service und Support auch die Bereitstellung umfassender Informationen und Inhalte sowie bei Bedarf die Durchführung von Schulungen. Erst dann und dadurch sind Kunden in der Lage das volle Potenzial ihrer Produkte ausschöpfen und ihre Produktionsprozesse effizienter gestalten. Erfahrene Serviceteams und Support-Hotlines bieten schnelle Hilfe bei Fragen und Problemen und tragen dazu bei, die Betriebszeit der Anlagen zu maximieren.
HERMLE leistet all das – mit seiner großen Vielfalt an Bearbeitungszentren und seinem umfassenden Kundensupport. Das geht nur, weil dahinter eben auch das entsprechende Personal steht.
Der Schlüssel zu der Zukunft jeder Branche: Qualifizierte Fachkräfte
Der Mensch macht’s. Und zwar in allererster Linie: den Unterschied. Und das bleibt gut so. Kurz: der vermutlich wichtigste Erfolgsfaktor ist das Personal. Das muss man sich auch leisten können. Denn die steigenden Anforderungen an Technik und Service erfordern hochqualifizierte Fachkräfte, die über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Produktion, Fertigung und Technologie verfügen. Diese Kenntnisse wollen erworben sein – und vermittelt. Das bedeutet: es gilt gute Leute zu finden, es gilt fähige junge Leute auszubilden und es gilt, qualifizierte Fachkräfte fortzubilden. Ausbildung. Fortbildung. Weiterbildung. Am Standort. Damit der Maschinenbau voranschreitet und voranschreiten kann. Bei uns – in unserer Maschinenfabrik. Und bei Ihnen – in Ihrer. Denn letztlich spiegeln sich ja die Verhältnisse.
Die rechten Leute gilt es zu finden. Es gilt, nicht einfach Stellenangebote zu machen, sondern Karriere zu ermöglichen. Sei es im Bereich technischer Planung oder in Forschung und Entwicklung, wie auch in der Produktion und im Service. Für HERMLE sind diese Fachkräfte nicht einfach Mitarbeitende. Es sind auch Markenbotschafter und immer mehr Markenbotschafterinnen, die draußen bei unseren Kunden, bei Ihnen, für die Werte von HERMLE eintreten. Übrigens durchweg Werte, von denen unsere Kunden profitieren – und zwar nachhaltig.
Was Digitalisierung und Innovation bedeuten: Effizienz – und Nachhaltigkeit
Richtig verstanden ist Effizienz per se nachhaltig – sonst wäre nichts wirklich effizient. Tatsächlich gilt es, Nachhaltigkeit recht zu verstehen. Nachhaltigkeit bedeutet letztlich, alle Faktoren in eine Kalkulation miteinzubeziehen, die sich auf eine langfristige Kosten-Nutzen-Rechnung auswirken. Effiziente Produktionsverfahren mit einem gezielten Ressourceneinsatz vermögen eben beides: die Umweltbelastung zu senken - und die Kosten. Beides zahlt sich aus. Die Digitalisierung unterstützt also Unternehmen dabei, Prozesse genauer zu planen und die Fertigung noch effizienter zu gestalten – und eben auch nachhaltiger. Zum Beispiel durch Echtzeitüberwachung sowie durch präzise Analysen, mit deren Hilfe sich Abfall vermeiden und die Energieeffizienz steigern lässt.
Das gilt für uns bei HERMLE – und das sind durchweg Gedanken, die wir in die Entwicklung und die Produktion unserer Maschinen und Bearbeitungszentren einfließen lassen, damit auch Sie, unsere Kunden, davon profitieren. Und zwar langfristig. Oder sollten wir sagen: nachhaltig. Genau deshalb sind wir uns auch sicher, dass bei Berücksichtigung all dieser Faktoren, eine Maschinenfabrik, sofern sie sich äußern könnte, auch eine HERMLE haben wollte. Weitere gute Gründe dafür, finden Sie hier.
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